DER GUnTEr SCHMIDT

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DAS EmpathieTrainingsZentrum   



Fühlen vs. Denken

In engen Beziehungen wird viel Energie verschwendet, weil einer oder beide Partner versuchen, ihre Gefühle zu verstecken. Unsere Gefühle sind das Wesentliche in unserem Leben – sie bestehen aus der Rohenergie, die unsere Existenz antreibt und motiviert – und von ihnen abgeschnitten zu sein bedeutet, eine langsame, stille Aushöhlung unserer Seele zu erleiden. 

Und … wir wissen kaum etwas über unsere Gefühle. Zum einen liegt das an dem Mangel an Ausbildung und Übung. Wie viele Stunden unserer Schulzeit waren – verglichen mit Mathematik oder Geschichte – dem Unterricht in Gefühlen und dem Ausdruck von Gefühlen gewidmet? Zum anderen wurden uns als Kindern unsere Gefühle oft ausgeredet, statt uns zu erlauben sie zu fühlen. Manchmal wurden wir sogar dafür bestraft, daß wir Gefühle hatten. Und wenn unser Gedächtnis viele Fälle von „Fühlen ist Schmerz“ gespeichert hat, haben wir wahrscheinlich keine Lust, uns unseren Gefühlen zu öffnen.

Außerdem finden viele von uns in der kühlen Gewißheit von Überzeugungen und Konzepten mehr Sicherheit als in der verwirrenden Welt ihrer Gefühle.

Menschen besitzen eine reiche Vielfalt an tiefen Gefühlen. Und ebenso wie es nur wenige Primärfarben gibt, gibt es auch nur eine Handvoll Primäremotionen … Angst, Wut, Traurigkeit, Freude, Neugier, Ekel und Verachtung. Und es gibt unendlich viele Mischungen und Abwandlungen. 

Sich den Gefühlen zu öffnen ist ein lebenslanger Prozess und es ist wichtig, daß wir uns auf der emotionalen Ebene mit uns selbst anfreunden.

Unsere Gefühle unterstützen uns dabei eine liebevolle Beziehung zu uns selbst und zu unserem Gegenüber aufzubauen und zu gestalten.


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